gbr-1.jpggbr-2.jpggbr-3.jpggbr-4.jpggbr-6.jpg

Rechte und Pflichten - Chancen und Risiken

Jedem Schüler stehen - genauso wie allen anderen Mitgliedern der Schulfamilie - bestimmte Rechte zu. Allerdings hat jeder Schüler auch Verpflichtungen, denen er an der Realschule nachkommen muss. Die wichtigsten Infos dazu findet ihr im Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (kurz: BayEUG) im Artikel 56.

 

Es folgt ein kurzer Überblick, in dem wir versucht haben, die Infos für euch zusammenzufassen:

  • Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht, sich gemäß ihrem Alter und ihrer Stellung am Schulleben zu beteiligen.
  • Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht, im Rahmen der Schulordnung und der Lehrpläne an der Unterrichtsgestaltung mitzuwirken.
  • Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht, über wesentliche Angelegenheiten des Schulbetriebs unterrichtet zu werden.
  • Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht, Auskünfte über ihren Leistungsstand und Hinweise auf eine Förderung zuerhalten.
  • Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht, sich bei als ungerecht empfundener Behandlung oder Beurteilungnacheinander an Lehrkräfte, den Schulleiter und das Schulforum zu wenden.
  • Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht, ihre Meinung frei zu äußern. (Sachlichkeit im Unterricht! Schülerzeitung und politische Werbung unterliegen speziellen Vorgaben (Art. 63, bzw. 84)

 

Die Schülerinnen und Schüler haben folgende Verpflichtungen:

  • Die Schülerinnen und Schüler verhalten sich so, dass die Aufgabe der Schule und speziell das Bildungsziel erreicht werden kann.
  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen regelmäßig am Unterricht teil und besuchen verbindliche Schulveranstaltungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler verhalten sich so, dass der Schulbetrieb, bzw. die Ordnung der von ihnen besuchten Schulenicht gestört wird.
  • Mobilfunktelefone und sonstige digitale Speichermedien, die nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden, müssen auf dem Schulgelände ausgeschaltet sein. Ausnahmen können von der Aufsicht führenden Lehrkraft gestattet werden. Achtung: Bei Zuwiderhandlung darf ein solches Medium vorübergehend einbehalten werden.

Bitte beachtet, dass alle Hinweise hier nicht zwangsläufig dem genauen Wortlaut des BayEUG entsprechen.

 

Rechtliches zur Schülermitverantwortung

Auszug aus der RSO


§ 10 Schülermitverantwortung, Verbindungslehrkräfte

(1) 1  Veranstaltungen im Rahmen der Schülermitverantwortung unterliegen der Aufsicht der Schule. 2  Die Durchführung einer Veranstaltung und die Bildung von Arbeitsgruppen sind unter Angabe des Zwecks, der Beteiligten und der Leitung der Schulleiterin oder dem Schulleiter rechtzeitig anzuzeigen.

(2) 1  Die Verbreitung schriftlicher Mitteilungen im Rahmen der Schülermitverantwortung an die Schülerinnen und Schüler ist nur dem Schülerausschuss gestattet. 2  Sie bedarf der Genehmigung der Schulleiterin oder des Schulleiters.

(3) Ein Mitglied der Schülervertretung scheidet bei Verlust der Wählbarkeitsvoraussetzungen, bei schriftlichem Verlangen seiner Erziehungsberechtigten oder bei Rücktritt aus seinem Amt aus.

(4) Über das Verfahren der Wahl der Verbindungslehrkräfte entscheidet der Schülerausschuss im Einvernehmen mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter.

 

§ 11 Klassensprecherinnen und Klassensprecher

1  Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher und ihre jeweiligen Stellvertreterinnen und Stellvertreter werden innerhalb von vier Wochen nach Unterrichtsbeginn gewählt. 2  Scheidet eine Klassensprecherin oder ein Klassensprecher aus dem Amt aus, so findet für den Rest des Schuljahres eine Neuwahl statt; Entsprechendes gilt, wenn eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter aus dem Amt ausscheidet. 3  Über das Wahlverfahren entscheidet der Schülerausschuss im Einvernehmen mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter.

 

§ 12 Schülersprecherinnen und Schülersprecher, 
Schülerausschuss

(1) 1  Die Schülersprecherinnen und Schülersprecher werden innerhalb von zwei Wochen nach der Wahl der Klassensprecherinnen und Klassensprecher jeweils für ein Schuljahr gewählt. 2  Scheidet eine Schülersprecherin oder ein Schülersprecher aus dem Amt aus, so findet für den Rest des Schuljahres eine Neuwahl statt. 3  Über das Wahlverfahren entscheidet der Schülerausschuss im Einvernehmen mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter.

(2) Wünsche und Anregungen des Schülerausschusses an die Ministerialbeauftragte oder den Ministerialbeauftragten sind über die Schulleiterin oder den Schulleiter weiterzuleiten.

 

§ 13 Überschulische Zusammenarbeit

Die Schülersprecherinnen und Schülersprecher und Verbindungslehrkräfte eines Aufsichtsbezirks treten in der Regel einmal im Jahr unter der Gesamtleitung der oder des Ministerialbeauftragten zum Erfahrungsaustausch und zur Erörterung von Wünschen und Anregungen zusammen.

 

§ 14 Finanzierung und finanzielle Abwicklung von 
Veranstaltungen der Schülermitverantwortung

(1) 1  Die notwendigen Kosten der Schülermitverantwortung trägt der Aufwandsträger im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. 2  Aufwendungen der Schülermitverantwortung können ferner durch Zuwendungen Dritter oder durch Einnahmen aus Veranstaltungen finanziert werden.

(2) Finanzielle Zuwendungen an die Schule für Zwecke der Schülermitverantwortung dürfen nur entgegengenommen werden, wenn sie nicht mit Bedingungen verknüpft sind, die der Aufgabe der Schülermitverantwortung widersprechen.

(3) 1  Über die aus Zuwendungen Dritter sowie die aus Veranstaltungen zur Verfügung stehenden Einnahmen und deren Verwendung ist ein Nachweis zu führen. 2  Die Verwaltung der Gelder einschließlich der Kontenführung und die Führung des Nachweises obliegen dem Schülerausschuss gemeinsam mit einer von der Schulleiterin oder dem Schulleiter bestellten Lehrkraft; eine Überprüfung erfolgt in regelmäßigen Abständen durch ein Mitglied der Schulleitung und ein Mitglied der Klassensprecherversammlung.

Unterkategorien

Copyright © 2013 Georg-Büchner-Realschule München. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist eine freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
Joomla templates by a4joomla